Inst. f. Pflanzenkrankheiten
Berufsbild LTA
Landwirtschaftlich-Technische/r Assistent/in

Berufsausbildung an der
Landwirtschaftlichen Fakultät
der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Berufsbild
Berufsvoraussetzungen

LTA-Ausbildung in Bonn

Beschäftigungs-
möglichkeiten

Information & Kontakt




Landwirtschaftliche Fakultät


Unsere Adresse:
Ausbildungsstätte für Landwirtschaftlich -Technische Assistent(inn)en,
INRES (Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz), Bereich Phytomedizin
Nußallee 9, 53115 Bonn, Telefon: (0228) 732456
INRES - Phytomedizin
Landwirtschaftliche Fakulät
Universität Bonn


© INRES - Phytomedizin

letzte Aktualisierung: 11. Mai 2009




























Berufsbild
Berufsvoraussetzungen


Wie in anderen Bereichen der Wissenschaft, kann auch in der landwirtschaftlichen Forschung nicht auf die Mitarbeit von Technischen Assistentinnen /-ten verzichtet werden. Der Arbeitsplatz der/des Landwirtschaftlich - Technischen Assistentin /-ten (LTA) ist das Forschungslabor, wo sie/er der/dem Wissenschaftler/in zur Seite steht, an Versuchsplanungen beteiligt ist und Aufbau und Ablauf der Versuche organisiert, durchführt und kontrolliert. Zusätzliches Arbeiten im Gewächshaus und Freiland gestalten diesen Beruf besonders abwechslungsreich und interessant. Die Vorbereitung von Veröffentlichungen setzt voraus, daß der Umgang mit EDV beherrscht sein und erlernt werden sollte.

Jede/r, die/der sich für den Beruf der/des LTAs interessiert, sollte dementsprechende Voraussetzungen mitbringen: Vielseitigkeit, Genauigkeit, Beobachtungsgabe, Ordnungsliebe und Ausdauer.

Ausgestattet mit diesen Qualifikationen und mit Freude am Beruf ist die/der LTA in der Arbeitsgruppe ein unentbehrlicher Mittelpunkt.


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LTA-Ausbildung in Bonn

Ausbildungsinhalte

Abschlussprüfung

Versicherung & Kosten

Aufnahmeverfahren



An der Universität Bonn werden seit 1936 LTAs ausgebildet. Die Ausbildung wird vom Land NRW getragen und endet mit einer staatlich anerkannten Abschlussprüfung.


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Ausbildungsinhalt:

Die Ausbildung erstreckt sich über zwei Jahre.

An der praktischen Berufsausbildung (4Tage / Woche) sind folgende Universitätsinstitute und staatliche Einrichtungen beteiligt:

  • INRES - Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz
    - Bereich Phytomedizin
    - Bereich Bodenwissenschaften
    - Bereich Pflanzen- und Gartenbauwissenschaften
    - Bereich Nutzpflanzengenetik und Biotechnologie
    - Bereich Pflanzenernährung

  • ILT- Institut für Landtechnik

  • IEL - Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften
    - Bereich Lebensmitteltechnologie
    - Bereich Lebensmittelmikrobiologie und Hygiene

  • IOL - Institut für Organischen Landbau

  • ITW - Institut für Tierwissenschaften
    - Bereich Tierzucht und Tierhaltung

  • IMBIO - Institut für Molekulare Physiologie und Biotechnologie der Pflanzen

  • PSD - Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Die Ausbildung in den Laboratorien erstreckt sich jeweils über zwei bis sechs Monate, danach wird in ein anderes Labor gewechselt.

Eine einmonatige Ausbildung im geschäftsführenden Bereich ergänzt die praktische Tätigkeit.




Der theoretische Unterricht (1Tag/Woche) beinhaltet folgende Fächer:

  • Phytomedizin: Krankheiten und Schädlinge an landwirtschaftlichen Nutzpflanzen, Pflanzenschutz

  • Pflanzenbau: Ackerbau, Bodenkunde, Düngung

  • Versuchswesen: Labortechniken, Statistik, EDV, Laborrechnen

  • Biologie: Botanik, Zoologie, Biochemie, Cytologie, Genetik, Ökologie

  • Chemie: Allgemeine Chemie
Phytomedizin und Versuchswesen sind Schwerpunktfächer.


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Abschlussprüfung

Die staatliche Abschlussprüfung besteht aus einer praktischen Prüfung, einer Klausur und mündlichen Prüfungen in den fünf Unterrichtsfächern. Neben den einzelnen Fachbenotungen wird eine Gesamtabschlussnote ermittelt.


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Versicherung & Kosten

Die Auszubildenden sind während der Ausbildungszeit gegen Arbeitsunfälle bei der zuständigen Aufsichtsbehörde versichert. Der Nachweis über die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse ist zu erbringen. Es herrscht Lernmittelfreiheit. Laborkittel, Taschenrechner und wetterfeste Kleidung sind selbst anzuschaffen. Lehrgeld wird nicht gezahlt. Auf die Möglichkeit zur Beantragung einer Ausbildungsbeihilfe nach dem Ausbildungsförderungsgesetz (BAföG) wird hingewiesen.


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Aufnahmeverfahren & Zulassungsvoraussetzungen

  1. 16. Lebensjahr

  2. Mittlere Reife

  3. Bewerbungen (Lebenslauf, letztes Schulzeugnis, Lichtbild) müssen bis zum 31.3. bei der Ausbildungsstätte vorliegen. Die Anschrift findet sich am Seitenanfang


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Beschäftigungs-
möglichkeiten


Nach einer abgeschlossene Berufsausbildung mit speziellen Kenntnissen in allgemeiner Landwirtschaft, Fachrichtung "Pflanzenproduktion" und vertieftem Wissen in phytomedizinischer Methodik, sind die Berufsaussichten für LTAs bundesweit günstig. Die Assistent(inn)en können unter anderem in biologischen und landwirtschaftlichen Forschungsinstituten der Hochschulen, Bundesbehörden (BBA), Landesbehörden (Landwirtschaftskammern) und der Industrie eine Arbeitsstelle finden. Die Ausbildung ist anerkannt als Voraussetzung zur Weiterbildung im Umweltschutz. Ein Einstieg in den Bereich der Entwicklungshilfe ist durchaus denkbar. Wer mit mittlerem Bildungsabschluss nach einer zweijährigen Ausbildung ein weiteres Jahr eine Fachoberschule besucht, erlangt dadurch die Fachhochschulreife. Die Besoldung ist in Deutschland tariflich geregelt; im Staatsdienst erfolgt sie nach den Vergütungsgruppen TVL.


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Information & Kontakt

Anschrift der Ausbildungsstätte:

Frau Dr. rer. nat. Marina Möseler
Ausbildungsstätte für Landwirtschaftlich-Technische Assistent(inn)en
INRES, Bereich Phytomedizin
Nußallee 9
53115 Bonn

Telefon: 0228 - 732456
e-mail: landwta@uni-bonn.de


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